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Arbeitsalltag als Diplomat/in

Diplomat – was? Wer regelmäßig Nachrichten schaut, wird diesem Begriff des Öfteren begegnen. Auch im Geschichtsunterricht könntest du mit diplomatischen Beziehungen konfrontiert worden sein. Doch was steckt eigentlich dahinter?
Diplomaten sind im Prinzip Vermittler. Zu deinen Hauptaufgaben gehört unter anderem, die Ansichten der Bundesrepublik Deutschland im Ausland zu vertreten. Zudem nimmst du eine Beobachter-Funktion ein und eruierst sowohl innen- als auch außenpolitische Informationen, die anschließend ans Auswärtige Amt weitergeleitet werden. Außerdem bist du Repräsentant unseres Landes und versuchst, Deutschland in möglichst gutem Licht dastehen zu lassen.
Natürlich sollten angehende Diplomaten über hervorragende Politik-Kenntnisse verfügen. Niemand kann dir während deiner Ausbildung Auskunft darüber geben, in welchem Land deine Fertigkeiten eines Tages gebraucht werden. So kann dein Arbeitsalltag in New York ganz anders aussehen als der Alltag in Afghanistan. Flexibilität hat demnach höchste Priorität. Mit den verschiedensten Lebensumständen musst du professionell umgehen können. Für jeweils 3 bis 5 Jahre wirst du im Ausland in einem bestimmten Land eingesetzt, ehe du weiterziehst und das nächste Land bereist. Politische Immunität und ein sehr gutes Gehalt sind Anreize genug, diesen Beruf auszuüben. Wer allerdings Familie und Freizeit unter einen Hut bekommen möchte, wird einige Abstriche machen müssen. Nicht selten muss der Partner zurückstecken und berufliche Einschnitte in Kauf nehmen.

Ausbildung zum/zur Diplomat/in

Es ist in Deutschland gar nicht so einfach, Diplomat zu werden. Auf eine freie Stelle kommen bis zu 100 Bewerber. Zu den Grundvoraussetzungen gehört, dass du deutscher Staatsbürger und gesund bist sowie ein wissenschaftliches Studium abgeschlossen hast. In der Regel musst du mindestens über einen Master verfügen und darfst nicht älter als 32 Jahre sein. Besonders wichtig ist zudem bereits gesammelte Auslandserfahrung. Sei es aus beruflichen Gründen oder während deiner Studienzeit. Das bedeutet, dass du neben Deutsch auch Englisch perfekt beherrschen musst. Außerdem musst du dich sicher in der französischen Sprache bewegen können. Punkten kann derjenige, der zusätzlich noch eine weitere Fremdsprache beherrscht. Weitere Pluspunkte sind freiwillig geleistete Dienste im Auftrag großer Organisationen. Innerhalb von 14 Monaten wirst du in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin-Tegel zum Diplomaten ausgebildet. Besonders Absolventen der Studienfächer Jura, Politik, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Kulturwissenschaften und Soziologie werden bei der Bewerbung berücksichtigt, obwohl es grundsätzlich keine Rolle spielt, welchen Studiengang du studiert hast. Während der Ausbildung verdienst du zwischen 1.200€ und 1.500€ brutto im Monat.

Gehalt eines/einer Diplomat/in

Als Berufseinsteiger verdienst du zwischen 3.600€ und 5.000€ im höheren Dienst. Spitzenverdiener kommen schnell auf weit über 10.000€ brutto monatlich. Zudem hast du keine Ausgaben für Unterkünfte und Dienstwagen.

Weiterbildung zum/zur Diplomat/in

Bereits während der 14-monatigen Ausbildung spezialisierst du dich in mehren Themenbereichen. Eine Weiterbildung im klassischen Sinne gibt es nicht. Natürlich hast du trotzdem Gelegenheit, dein Wissen zu vertiefen, indem du an verwaltungsinternen Lehrgängen oder Seminaren in den Bereichen Kultur, Presse, Wirtschaft uvm. teilnehmen kannst. Außerdem kannst du dein Fachwissen in den Bereichen Europarecht, Public Relations, Wirtschaftsfremdsprachen oder im Verhandlungstraining erweitern.

Perspektive: Diplomat/in

Die Frage nach deiner Zukunfts-Perspektive erübrigt sich im Prinzip. Es werden nur so viele Bewerber zum Diplomaten ausgebildet, wie sie auch später benötigt werden. Daher hast du nach deiner Ausbildung eine Job-Garantie. Auf dich wartet ein Spitzengehalt, Sicherheit und Abwechslung.

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