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Freiwilligenarbeit

Die Freiwilligenarbeit (auch Volunteering genannt) ist eine Möglichkeit seine Auslandszeit nach der Schule mal anders zu erleben.

Im Gegensatz zum Work & Travel  und einem Auslandspraktikum, geht es hierbei weniger um einen selbst, als um andere. Freiwilligenprojekte bieten jungen Menschen (Volunteer) die Möglichkeit, in einem anderen Land einen guten Dienst zu tun und gleichzeitig die Multikultur, Sprache und Umwelt kennenzulernen. Bekannte Beispiele dafür sind die Unterrichtung von Kindern in einer Schule in Afrika oder der freie Vollzeit-Dienst in einem Waisenhaus.

Der Zeitraum für eine Hilfeaktion ist von vornerein festgesetzt. Klassisch sind 6-12 Monate Aufenthalt.

Es gibt staatlich geförderte und unabhängige Freiwilligenprojekte. Das Prinzip bleibt jedoch das Gleiche: Die Trägerorganisationen arbeiten mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Die wesentlichen Unterschiede haben wir euch im Folgenden beschrieben:

 

Staatlich gefördete Freiwilligenarbeit

Die staatlich geförderte Variante verlangt ein etwas strikteres Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

Die Altersgrenzen sind klar definiert (meist von 18-26 Jahre) und nur in Ausnahmefällen wird davon abgewichen. Zu diesem Bewerbungsverfahren gehören Dokumente wie:

  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Erste Erfahrungen
  • Bestätigungen für absolvierte Praktika
  • Sprachkenntnisse
  • Sonstiges Engagement und Qualifikationen

Die staatlich geförderte Freiwilligenarbeit orientiert sich in viele verschiedene Richtungen. Ob Umweltschutz oder Entwicklungsarbeit, es gibt massig Angebote. Allerdings ist diese Reiseart sehr beliebt. Dementsprechend solltest du dir mit deiner Bewerbung besonders viel Mühe geben. Sonst kann es schnell passieren, dass du nicht in deinem Wunschgebiet landest, sondern einen ganz anderen Job vorgeschlagen bekommst.

In der Regel werden die Freiwilligenprojekte nicht vergütet. Manchmal gibt es ein wöchentliches Taschengeld. Bei Einsatzorten wie Afrika beispielsweise, braucht man allerdings kaum zusätzliches Geld, da alles weit unter unseren gewohnten Preisen liegt.

Ein ganz entscheidender Punkt für deine Auslandszeit ist die Kostenübernahme für jegliche Reisekosten. Es gibt zum Beispiel bei dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD) die Bezahlungsgrenze von 90%. Das heißt, von allen Kosten, die Flug, Unterkunft, Versicherung und Versorgung sowie etliche Kleinigkeiten wie Sprachkurse, Rundführungen und Ähnliches enthalten, wird alles fast vollständig bezahlt. Ihr müsst lediglich den verbleibenden Anteil von 10% selbst bezahlen. Worauf der Betrag sich beläuft, ist persönlich zu klären und abhängig von Einsatzort und – zeit. 

 

Unabhängig geförderte Freiwilligenarbeit

Als unabhängiger Volunteer bist du deutlich flexibler. Zumeist besteht keine Altershöchstgrenze und angegebene Wunscheinsätze werden versucht zu realisieren. Das liegt vor allem an der Bezahlung. Da diese nicht gefördert werden, sind die gesamten Kosten allein zu tragen. Das ist eine Menge Geld für einen ehrhaften Dienst, kann sich aber durchaus lohnen.

Hier eine Liste mit möglichen Kosten:

  • Flüge
  • Versicherung
  • Impfungen
  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Sprachkurs
  • Visakosten
  • Verwaltungskosten für die Trägerorganisation
  • Verwaltungskosten für die Partnerorganisation
  • Ausstattung (spezielle Kleidung, Medikamente, Schutzmaßnahmen)

Es gibt hunderte unabhängige Organisationen. Deshalb ist nicht genau zu sagen, welche Kosten anfallen oder welche vielleicht übernommen werden. Auf jeden Fall sollte man sich ein kleines Polster ansparen, um die Auslandszeit flexibel anzugehen.

 

 

Wo fange ich an? 

Es gibt inzwischen Angebote für Freiwilligenarbeiten wie Sand am Meer. Engagement und Auslandsreisen sind besonders angesagt. Dementsprechend viele Organisationen und Reiseunternehmen sind in etliche Projekte involviert.

Es unterscheiden sich nicht nur die Einsatzgebiete, sondern auch Aufgabenfelder und Reiseumstände. Um dich etwas zurecht zu finden, solltest du geordnete Wegweiser-Websites besuchen. Für weitere Informationen steht euch zum Beispiel unsere Partner-Website freiwilligenarbeit.de zur Verfügung.

Sharing is caring! So viele Leute durften bereits wunderbare Erfahrungen im Ausland sammeln. Etliche berichten auch darüber. Detaillierte und spannende Geschichten können euch inspirieren und einen Denkanstoß geben. Wenn ihr euch also schon ein bisschen Vorfreude, Adrenalin und Aufklärung besorgen wollt, lasst euch mitreißen von Erfahrungsberichten und traumhaften Bildern .

Das Überangebot macht es für Suchende mit konkreten Vorstellungen nicht unbedingt leichter. Manche wollen mit Tieren arbeiten, andere unbedingt mit Kindern und wieder andere sind besonders an der Tourismus-Branche interessiert. Programmfinder helfen dir, dem Wirrwarr zu entkommen und passende Angebote herauszufiltern.

Leider entspricht nicht jeder den generellen Grundanforderungen. Dazu gehört beispielsweise, dass du volljährig bist oder ein längeres Programm mitmachst. Wenn du nach etwas Besonderem Ausschau hältst, solltest du nicht verzweifeln, sondern auch nach Specials schauen. So kannst du auch kategorisierte Angebote finden. Dazu gehören unter anderem Projekte für unter 18-Jährige und die Arbeit mit Tieren.

 

 

Wie ein FSJ?

Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann nicht nur in Deutschland abgeleistet werden, sondern auch im Ausland. Dieses geht, wie der Name schon sagt, ein Jahr lang. Es sollen vor allem andere Menschen unterstützt werden, immerhin heißt es „sozial“. Außerdem bekommt man die Möglichkeit, für sich selber herauszufinden, in welche Richtung es später einmal gehen soll. Ebenso werden Auslandserfahrungen gesammelt und neues Wissen sowie Verständnis für eine andere Kultur und Sprache gewonnen.

Für ein FSJ im Ausland ist es ratsam, dir einen Träger in Deutschland zu suchen. Dieser übernimmt dann die Kosten für Flug, Unterkunft und weitere Lebenshaltungskosten. Außerdem bist du sozialversichert. Im Gegensatz zu Freiwilligenprojekten über eine Institution, wird das FSJ als eine ganztägige Tätigkeit angesehen, die sich zudem gut im Lebenslauf macht. Über den IJFD zum Beispiel, bekommt man eine gute finanzielle Unterstützung bei seinem Auslandsaufenthalt. Es sind Seminarkurse inkludiert. Diese sind Pflichtprogramm für einen FSJler. Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann mit harter Arbeit verbunden sein. Allerdings lohnt es sich und du bringst viel Erfahrung und spannende Geschichten mit nachhause.