10 Ausreden, die garantiert überzeugen
Sicher durch das Schulleben
Die Hausaufgaben sind nicht gemacht und dir wird klar, dass du es niemals rechtzeitig zum Stundenbeginn in den Klassenraum schaffst. Und da war ja auch noch dieses Referat, das bis heute fertig sein sollte. Doch hier haben wir für euch ein paar der kreativsten Ausreden, die euch sicher und ohne Strafe durch die Schulzeit bringen...
„Ich dachte, wir sollten uns darüber nur Gedanken machen...“
Diese Ausrede ist wirklich in fast jedem Fach anwendbar und ist wohl
die am häufigsten verwendete Ausrede. Hier muss einfach vorgetäuscht
werden, dass man dachte, die jeweilige Hausaufgabe wäre nur geistig zu
erledigen gewesen. So erklärt sich das Fehlen jeglicher schriftlicher
Ausarbeitung. Die Gefahr hier ist nur, dass man dann spontan seine „so
sorgfältig gemachten Gedanken“ vortragen muss. Solange die Aufgabe aber
nicht zu schwer ist und man eine gewisse Spontaneität besitzt, meist
lösbar.
„Oh ich sehe gerade, dass ich meinen Collegeblock zuhause vergessen habe...“
Diese Ausrede zählt ebenfalls zu den Favoriten eines jeden Schülers.
Gut untermalt werden kann sie durch hektisches Kramen in der
Schultasche. Eine nette Variante ist an dieser Stelle zu sagen, dass
man die Aufgabe ja aber gemacht habe, und sich dann spontan etwas zu
der Aufgabe auszudenken, sodass man sich beteiligen kann. Wenn das
überzeugend gemacht ist, glaubt diese Ausrede vielleicht sogar mal ein
Lehrer.
„Sie haben uns das gar nicht aufgegeben.“
Diese Ausrede erfordert einen starken Klassenzusammenhalt, der sich
zum einen darin äußert, dass generell keiner die Hausaufgaben hat und
jeder bereit ist, mitzumachen. Wenn nämlich ungefähr dreißig Aussagen
gegen eine einzelne stehen, wird sogar der Lehrer an seinem
Erinnerungsvermögen zweifeln. Meist funktioniert es sogar auch, wenn
ihr ein oder zwei Mitschüler habt, die nicht ganz so loyal sind und
anfangen ihre gemachten Hausaufgaben zu erwähnen. Schließlich habt ihr
die Mehrheit immer noch auf eurer Seite.
„Chantal? Heul leise!“
Auch für diese Ausrede wird ein Partner benötigt. Eine von den
Personen muss schon vor Ankunft des Lehrers anfangen zu weinen. Sobald
der Lehrer das Klassenzimmer betritt und die Schülerin bemerkt, wird er
sich danach erkundigen, was denn passiert sei. Hier genügt ein leichtes
Kopfschütteln, das deutlich signalisiert, dass der Lehrer sicher nicht
die Person ist, der man sich anvertrauen möchte. Wenn der besagte
Lehrer an jetziger Stelle noch nicht auf die Idee kommt, muss der
Partner der betroffenen Schülerin selbst einspringen und den Vorschlag
machen, mit der weinenden Schülerin für einige Minuten hinauszugehen.
Meist ist der Lehrer dann so froh über die abgegebene Verantwortung und
die Möglichkeit endlich mit seinem Unterricht anfangen zu können, dass
keine weiteren Fragen aufkommen. Es ist eine geniale Möglichkeit, um
schon am Anfang der Stunde zu fliehen und damit die
Hausaufgabenbesprechung leider zu verpassen. Und solange ihr nicht
Elyas M’Barek als Lehrer habt, eine todsichere Methode.
„Der Bus war zu spät.“
Das ist nun wirklich der Klassiker jedes Buskindes. Problem ist hier
nur, wenn genug andere Schüler aus der eigenen Klasse mit dem selben
Bus kommen und schon im Unterricht sitzen. Aber teilweise fällt sogar
das dem Lehrer nicht auf.
„Ich habe das leider akustisch nicht verstanden..."
...könnten sie das noch einmal wiederholen?“ ist eine hervorragende
Ausrede, wenn man dem Unterricht gerade nicht mit der Konzentration
folgte, die erwartet wurde. Hat man also nicht aufgepasst und wird vom
Lehrer mit diesem triumphierenden Blick angeschaut und es beschleicht
einen das Gefühl, dass er einem gerade eine Frage gestellt hat, die man
nicht mitbekommen hat: Einfach diese Ausrede anwenden.
Zwei auf einen Streich
Für diese immer funktionierende Ausrede oder besser gesagt
vollkommene Meidung des gesamten Unterrichts und damit verbundener
nicht gemachter Hausaufgaben braucht ihr einen Partner. Einer von euch
braucht das schauspielerische Talent, auf Anhieb krank wirken zu
können. Natürlich wird diese Person dann wohl oder übel vom Lehrer ins
Krankenzimmer geschickt werden müssen. Selbstverständlich darf eine
Begleitung an dieser Stelle nicht fehlen, die ihren Freund oder ihre
Freundin sicher dorthin begleitet. Dies funktioniert natürlich nur in
den unteren Klassenstufen. Dafür aber ausgesprochen gut.
Was für die Ladies
Wenn ihr zu spät zur nächsten Stunde kommt, könnt ihr einfach
behaupten, dass die Schlange vor den Toiletten zu lang war. Diese
Ausrede ist leider nur dem weiblichen Geschlecht vorbehalten. Aber seid
ehrlich, Jungs, euch würde man das niemals abkaufen.
Was für die Engagierten
Für jeden Schüler, der in einer AG mitwirkt, Schul-, Jahrgangs- oder
Klassensprecher ist, eignet sich diese Ausrede, falls man doch einmal
zu spät zum Unterricht kommt. Einfach behaupten, man habe noch mit
einem Lehrer, den man gerade auf dem Weg zum Klassenraum getroffen hat,
über bevorstehende Veranstaltungen und Termine reden müssen.
„Ich wurde vom Bus verpasst.“
Solch eine und andere Ausreden wie: „Der Weg zur Schule war heute
länger“, „Ich habe es endlich geschafft, meinen Wecker genau so mit
einem Wurfgeschoss zu treffen, dass er aufgehört hat zu klingeln. Das
kostete mich so viel Energie, dass ich prompt wieder eingeschlafen
bin“, „Meine Hausaufgaben waren diesmal so umfangreich, dass nicht
alles in meine Schultasche gepasst hat, sodass ich dachte, ich bringe
sie Ihnen lieber morgen vorbei, wenn ich weniger Bücher mitnehmen muss“
sind wohl kaum Ausreden die funktionieren. Aber sie sorgen immer für
Gelächter und gehören nun mal genauso zum Schulalltag dazu, wie die
wirkungsvollen. Außerdem sind sie mindestens genauso kreativ.
Welche Ausreden habt ihr schon einmal erfolgreich oder auch vergeblich in eurem Schülerleben benutzt? Erzählt uns davon in den Kommentaren! (jb/fd)